Das Montafon wählt einen neuen Standesrepräsentanten

Portrait Josef Lechthaler

Bgm. Josef Lechthaler © www.meznar.media

Der Stand Montafon wählt bald einen neuen Standesrepräsentanten. Nach der Rücktritts-Ankündigung von Bürgermeister Jürgen Kuster aus Schruns wird es auch einen Wechsel im Montafoner Standesausschuss geben. Bis zur Neuwahl des Standesrepräsentanten wird Bürgermeister Josef Lechthaler als Standesrepräsentant-Stellvertreter vorübergehend die Amtsgeschäfte führen.

In der konstituierenden Sitzung vom Montafoner Standesausschuss am 17. November 2020, wurde Bürgermeister Jürgen Kuster (53) aus Schruns einstimmig zum neuen Montafoner Standesrepräsentanten und auch zum Repräsentanten vom Forstfonds des Standes Montafon gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde ebenso einstimmig Bürgermeister Josef Lechthaler aus St. Gallenkirch gewählt. Dieser wird jetzt auch – wie laut Protokoll vorgesehen – nach dem Rücktritt von Jürgen Kuster als Bürgermeister von Schruns und als Montafoner Standesrepräsentant vorübergehend die Amtsgeschäfte vom Stand Montafon und vom Forstfonds übernehmen. „Nach der Bürgermeister-Neuwahl in Schruns wird dann auch der neu zusammengesetzte Standesausschuss aus dem Kreis der zehn Montafoner Bürgermeister einen neuen Standesrepräsentanten wählen“, schildert Bürgermeister Josef Lechthaler das Prozedere. „Dieser wird dem Standesausschuss dann bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode im Frühjahr 2025 vorstehen“, so Lechthaler weiter. „Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen wird dann auch dieses Gremium wieder neu besetzt. Der Ablauf dafür ist klar geregelt.“

„Wichtiger denn je“

Standesrepräsentant Jürgen Kuster ist seit 2015 Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Schruns und ebenso lang aktiv im Standesausschuss tätig. „Der Stand Montafon ist als Regionalverband das Netzwerk der Montafoner Gemeinden. Beim Stand stehen Kooperationen im Sinne der Talschaft im Fokus. Der Stand ist aber auch unser starkes Sprachrohr zu Land und Bund. Ein Netzwerk mit langer Tradition, heute wichtiger denn je“, so der scheidende Standesrepräsentant. Gerade die aktuelle Zeit zeige sehr deutlich, wie wichtig regionale Strukturen – auch über Talschaftsgrenzen hinaus - sind. „Regionale Vernetzung und gegenseitige Unterstützung sind in einer globalen Welt wichtige Bausteine für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft“, so Kuster abschließend.

13.06.2024