die letzte große Hungersnot im Montafon 1816/17, Ausstellung in allen 4 Montafoner Museen mit diversen Veranstaltungen. Verlängert bis 30.3.2018!
1816 blieb als das „Jahr ohne Sommer“ in Erinnerung.
Anhaltende Regenfälle und kühle Temperaturen führten insbesondere im Alpenraum zu massiven Ernteeinbußen. Das Getreide verrottete auf den Äckern, das Vieh fand auf den Alpen zu wenig Nahrung und im Herbst mussten die Erdäpfel aus dem Schnee gegraben werden.
Bis zum Sommer 1817 vervielfachten sich die Lebensmittelpreise. Durch die Hungersnot stieg die Sterblichkeit. Oft blieb den Menschen nichts anderes übrig, als Gras oder Rinde zu essen.
Die Ausstellung, welche sich über alle vier Montafoner Museen verteilt, beleuchtet die Ursachen, den Verlauf und die Folgen dieser Krise. Der Fokus liegt auf dem Montafon und den umliegenden Regionen des mittleren Alpenraumes, denn diese Gebiete waren auf der Alpennordseite mit am stärksten betroffen.
AUSSTELLUNGSSCHWERPUNKTE
// Museum Frühmesshaus Bartholomäberg
Die Ursachen der Hungersnot.
// Heimatmuseum Schruns
Zuwenig zum Leben - und was essen wir jetzt?
// Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn
Das Klima nährte die Gletscher.
// Bergbaumuseum Silbertal
Ein verzweifelter, oft vergeblicher Kampf gegen Hunger.
Ausstellungsflyer im Format Din A5 als PDF zum Download
Mit freundlicher Unterstützung:
Bundeskanzleramt Österreich, Kultur
Land Vorarlberg
Stand Montafon
Raiffeisenbank Bludenz-Montafon
Gemeinde Bartholomäberg
Das aktuelle Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung finden Sie auf www.montafoner-museen.at/veranstaltungen